
Weltkatzentag: Herkunft, Hintergründe & drei faszinierende fakten über Katzen
Worum geht es beim Weltkatzentag? Wann wurde er initiiert? Was ist an Katzen überhaupt so faszinierend – drei interessante Fakten über Katzen!
Welkatzentag – Herkunft & Hintergründe
Der 8. August ist international als Weltkatzentag bekannt – ein Datum, das seit dem Jahr 2002 Katzen auf der ganzen Welt in den Mittelpunkt rückt. Der Tag wurde vom International Fund for Animal Welfare (IFAW) ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für das Wohlergehen von Katzen zu stärken – insbesondere im Hinblick auf Tierschutz, artgerechte Haltung und die oft schwierige Situation von Straßenkatzen. Seit 2020 wird der Weltkatzentag von der britischen Non-Profit Organisation International Cat Care begleitet. Die Organisation setzt sich seit 1958 weltweit für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Hauskatzen ein.
Mittlerweile wird der Tag weltweit gefeiert – mal mit schrägen Aktionen, mal mit liebevollen Posts und immer öfter auch mit ernsthaften Kampagnen. Leider begegnen uns selbst an diesem Tag allerdings auch überaus fragwürdige Aktionen und Videos rund um das Zusammenleben mit Katzen.
Warum der Weltkatzentag wichtig ist
Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren der Welt. Allein in Deutschland leben laut Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) über 15,7 Millionen Hauskatzen (Stand 2024) – Tendenz steigend. Doch viele Katzen leben unter schwierigen Bedingungen:
-
in Tierheimen,
-
auf der Straße,
-
oder in Haushalten, die ihre Bedürfnisse nicht (mehr) erfüllen können.
Der Weltkatzentag lädt dazu ein, genau hinzuschauen: Wie geht es den Katzen in deinem Umfeld wirklich? Wo kannst du helfen, unterstützen, aufklären?
3 Fakten über Katzen, die du vielleicht noch nicht kanntest – aber bestimmt faszinierend findest:
1) Die gefährlichste Katze ist winzig
Die Schwarzfußkatze (Felis nigripes) lebt im südlichen Afrika und wiegt nur etwa 1–2 kg. Trotzdem gilt sie als die erfolgreichste Jägerin unter allen Katzenarten: Mit einer Erfolgsquote von rund 60 % bei der Jagd lässt sie selbst Löwen alt aussehen.
[Quelle: BBC Earth / Wild Cats of Africa]
Für mich als 1,54 m ebenso winzige Katzenverhaltensberaterin ist sie ein echtes Vorbild: Klein, aber oho!
2) Der Nasenabdruck einer Katze ist einzigartig
Wie der menschliche Fingerabdruck ist jede Katzennase individuell. Für den medizinischen Einsatz ist das bisher nicht relevant – aber es zeigt einmal mehr, wie einzigartig jede Katze ist.
[Quelle: UC Davis Veterinary Medicine]
Und die Vorstellung der einzigartigen Katzennasen ist auch einfach drollig, oder?!
3) Katzenpfoten sind hochsensible Senoren
Die feinen Tasthaare an den Pfoten registrieren Vibrationen und Bewegungen im Untergrund. Manche Katzen können so sogar spüren, ob eine Maus in ihrer Höhle näher kommt oder sich entfernt.
[Quelle: National Geographic / Whisker research studies]
Das ist faszinierend und ein wenig grausam zu gleich…
Fazit
Ob flauschiger Stubentiger oder wilder Freigänger – Katzen faszinieren uns auf unzählige Arten. Und sie verdienen unsere Aufmerksamkeit nicht nur heute, sondern jeden Tag: für ein besseres Verständnis, mehr Rücksicht und echten Tierschutz.
Extra-Tipp
Du möchtest lernen, wie du Blasenerkrankungen bei deiner Katze frühzeitig erkennst – und was chronischer Stress damit zu tun hat?
Dann melde dich jetzt zu meinem Webinar „Überall Pfützen – Blasenprobleme erkennen“ am 21.08.2025 an. 👉 Nähere Infos & Anmeldung
Wie geht es den Katzen in deinem Umfeld heute? Schau heute besonders genau hin!